Skip navigation.

Last update // 22 Januar 2010 //

Klinische Forschergruppe

Die erblichen Netzhauterkrankungen stellen eine heterogene Gruppe, meist seltener Augenerkrankungen dar. Charakteristisch sind Funktionsausfälle in der Reizaufnahme und Reizweiterleitung innerhalb der Netzhaut, die zum Verlust an Sehschärfe, Erhöhung der Reizschwellen, Einschränkungen oder Ausfällen im Gesichtsfeld, und/oder Farbsehschwächen führen.

Mit einer Prävalenz von schätzungsweise 1:2.500 (Sohocki et al. 2001, Rattner et al. 2000) stellen die erblichen Netzhauterkrankungen in ihrer Gesamtheit einen klinisch bedeutsamen Erkrankungstypus dar - insbesondere auch im Hinblick auf die damit einhergehenden Einschränkungen in der Erwerbsfähigkeit und dem Verlust an Lebensqualität für die Betroffenen.

Bislang gibt es keine wirksame Therapie oder Behandlung für Patienten mit erblichen Netzhauterkrankungen.