Klinische Forschergruppe
Erbliche Netzhauterkrankungen:
Klinik, Genetik und Tiermodelle
Zusammenfassung der 2. FörderperiodeSchon bei der Einrichtung im Jahr 2005 konnte die klinische Forschergruppe auf ein Grundgerüst von etablierten und auf dem Forschungsgebiet auch international anerkannter Arbeitsgruppen aufbauen, die jedoch bis dahin zwar sehr erfolgreich, aber doch in hohem Maß eigenständig und unabhängig ihre Forschungsprojekte betrieben. In der klinischen Forschergruppe sind nun diese Gruppen einerseits inhaltlich und andererseits strukturell deutlich besser integriert und in der interdisziplinären Zusammenarbeit verflochten worden. Ergänzt wurden und werden die bereits im Forschungsfeld etablierten Gruppen durch neu etablierte Arbeitsgruppen und Projekte, die einerseits aktuelle oder bislang in Tübingen nicht bearbeitete Aspekte des Forschungsgebietes aufgreifen und andererseits neue Konzepte, Ideen und Methoden einbringen. Leitgedanke dieser klinischen Forschergruppe war und ist die Realisierung eines klar definierten und logischen workflows von der Phänotypisierung der Patienten, über die Identifizierung der genetischen Ursachen, die Generierung und Charakterisierung homologer Mausmodelle, die Aufklärung der molekularen und zellulären Degenerationsmechanismen, bis schließlich zu experimentellen Therapieansätzen. Ein besonderes Anliegen bei der Konzeption des Fortsetzungsantrags war es den Aspekt der Erforschung der zellulären Degenerationsmechanismen stärker zu berücksichtigen und schließlich den translationalen Charakter der Klinischen Forschergruppe durch die Integration von Projekten bzw. Projektelementen zur Entwicklung und Validierung therapeutische Ansätze weiterzuentwickeln. Im Verlängerungsantrag der Klinischen Forschergruppe schlägt sich dies auch durch moderate Anpassungen in der Zusammensetzung der Teilprojekte nieder.
